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WACH X auf

Dezember 12, 2012

Montagsspaziergang

Hier könnt ihr eure Themen einstellen
Vielen DANK~*

viel Erfolg beim vernetzen

.. und viel Freude}}}~* darf auch dabei sein
… ähm so war das nicht gemeint, seid ruhig auch
lustig, YiPp~* das Leben kostet eh das Leben
…Wie ihr sicher bemerkt spiele ich gerade

mit den Möglichkeiten zu…H*PE

    wordpress und.. nun ja, es gefällt mir immer mehr
    so nun fehlen noch die Reiter-„Knöpfe“: ol,li,code,more,lookup,…
  • und jetzt li

… das reicht erstmal, nun seid ihr dran ( : }}}~*

her mit euren Kommentaren und INPUT´s, auf das sie nachhaltig und bestenfalls
Sinnvoll, dem Leben dienen & wer nicht gerne dient kann auch so mit helfen ; )

vielLIEBEinSEIN&TUN + weiterhin}}}~* ist erwünscht, von francy

Zur Werbeanzeige, die ich selbst so nicht X  über den eigenen Account einsehen kann, hier ist stattdessen oder ergänzend ( selbstverantwortlich erwählbar als INPUT- InteressentIn ) meine Bidungsofensive:

The Blue Economy.mov, von gunterpauli  auf Youtube: 

Ursprünglichen Post anzeigen 1 weiteres Wort

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58 Kommentare
  1. MONTAGSINPUT

    Namaste und Hallo Allerseits
    Viele Fragen zum Thema Wasserrechte in Otzberg türmen sich auf, zum Beispiel:
    Was sind uns unsere Wasserrechte tatsächlich Wert?
    Ein Beispiel aus Zwingenberg zeigt was auch fragen-technisch auf uns zu kommen könnte:
    http://www.wasser.in-zwingenberg.de/faq.html
    Interessant aber auch erschreckend in dem Zusammenhang ist ein Protokoll einer Gemeindevertretersitzung, zu den Anträgen zu Fragen bezüglich der otzberger Wasser-Situation (seitens der GALOB) . siehe Anhang zu: GVE _Protokoll. – Bitte öffnen.
    .. und darin ebenfalls im Anhang lesbar Zu Antrag NO. 11 , 4.) Wird die Gemeindevertretung Aufgefordert vor dem Beitritt zum Gruppenwasserwerk, eine Informationssveranstaltung ( oder doch eher Werbeveranstaltung???) zu den Bürgern abzuhalten, bevor ein endgültiger Beschluss stattfindet.
    Bis dahin müssten wir gegebenenfalls 500 Gegenstimmen zum Erhalt der otzberger Wasserrechte gesammelt haben und vorlegen können. Wir arbeiten bereits daran. Auch Sammeln wir allerlei Argumente, die zu den bereits gesammelten hilfreich sein können unsere Gemeindevertreter/innen für eine nachhaltigere sowie transparentere Informationspolitik und mehr demokratisch partnerschaftlichere Mitbestimmung bürgerlicher Art zu ermutigen. Immerhin sollten wir alle samt ein Anliegen daran haben, das Otzberg als Lebensort mit den hiesigen Lebensgrundlagen nachhaltig und ökologisch vertretbar gefördert wird, oder etwa nicht?
    Danke~* an alle otzberger Mitbürger/innen, die uns nun zum Thema Spekulanten in die Schranken -zu Wasser, zur Seite stehen wollen. Wasser ist ein Allgemeingut, das nicht dem Profitstreben weniger geopfert werden sollte. Jene die
    Verantwortung übernahmen, als Otzberg seine Wasserversorgung selbst in die Hände nahm, hinterliessen uns ein über Jahrzehnte marodisiertes und nun mittlerweile sehr Kostenintensives Wasserversorgungssystem. Diese Fehler mit Enteignung zu verbessern zu wollen, ist eine sehr fragliche Methode und mir stellt sich die Frage: War diese Entwicklung politisch gewollt und wem dient das wirklich? Eigentlich kann ich mir kaum vorstellen, wie unsere Gemeindevertreter/innen in ihrem Ehrenamt, derart gegen Gemeinde- und Allmende- eigene Interessen, so sehr misswirtschaften konnten, ohne das dies so lange Auffallen konnte und das es nun erst zu Konsequenzen führt. Wie war dies bloß möglich? Wäre Otzberg eine Firma, müsste ich mir echt überlegen eine andere Arbeitsstelle zu suchen, vermutlich stünden wir Bürger eh schon wegen Konkurs auf der Straße, nur wird halt noch ein wenig geschwiegen darüber, oder wie?
    Persönlich finde ich es sehr Schade, wenn sich unsere Gemeindevertreter/innen nicht besser helfen lassen wollen, immerhin wäre die Bürgersprechstunde eine ideale Plattform gewesen, uns Bürger mit in diese schwierige Entscheidung mit ein zu binden. Es geht schliesslich um das Erbe künftiger Generationen, wie die GALOB mit dem unser Wasser ist in Gefahr -PDF
    ganz deutlich auch Pressetechnisch dargelegt hat. Immerhin hat sich zu ihrer Mahnung nun die Bürgerbewegung für eine Selbständige otzberger Wasserversorgung gegründet, um die aufkommenden Fragen und bereits vorliegenden Fakten zu Wasserprivatisierungen offen zu legen und auch zu öffentlichen Diskussionen anzuregen. Eventuell hätte sich noch ein Lottogewinner gefunden, der Otzberg noch Mal so rettet. Wie wäre es wir würden ein Systemlotto für Otzberg gründen und alle Gewinne kämen der Gemeinde zu gute? Schade die Otzbergwoche hätte sicher auch zu einer Charity Spendenpotenzial gehabt. Wo ein Wille da ein Weg, fragt sich wo der Wille ist!
    Zum Film Water makes Money: http://www.youtube.com/watch?v=gzP0UZpNRr8 (Vorschau), wir hoffen das unser Pfarrer
    Udo Fischer in der Verfassung sein kann, mit uns den Film wie Angekündigt vorführen zu können. Die familiäre Situation, könnte ihn aber stärker beanspruchen, somit suchen wir gegebenenfalls noch einen Partner, welcher Vorführrechte besitzt, um im Notfall zu diesem wichtigen Thema einspringen zu können. Udo viel Stärke dir und deinen Lieben, ist euch von Herzen erwünscht.
    Weiterhin unterstützen wir die europäische Bürgerinitiative -Wasser ist ein Menschenrecht: http://www.right2water.eu/de
    Ferner unterstützen wir auch weiterhin das UMfairTEILEN: http://www.attac.de/aktuell/umverteilen/startseite/ da Grundrechte nicht einfach so zu Entwürdigen und Entmündigen sein sollten.
    Auch hier ist der aufmerksame Mitmensch immer noch gefordert, Haltung ein zu nehmen: http://www.oxfam.de/gegenspekulation und das kann passieren wenn Menschen sich solidarisieren: http://www.spiegel.de/thema/monsanto/ ob wir uns Ausruhen können?: http://www.greenpeace.de/themen/gentechnik/konzerne/artikel/monsantos_machtstrategien_unternehmensaufkaeufe/ ob wir Monsanto nach diesen Fakten noch jenes Statement abkaufen können?http://www.monsanto.com/global/de/verantwortung/Pages/nachhaltige-landwirtschaft.aspx
    Nun, sollten unsere Otzberger Brunnen veräussert werden oder gar geschlossen werden, wer prüft denn dann noch die Gewässerqualität zur zB. nachhaltigen Landwirtschaft? Nur als Beispiel zum gern verwendeten ROUNDUP: http://www.epi-gen.de/themen/oekologie/monsanto-wie-giftig-ist-roundup-fuer-menschen. Auch steht die Frage offen ob die AGGL
    ( http://www.otzberg.de/index.php?id=791 ), die ja für nachhaltigen Gewässerschutz und Landwirtschaft stehen soll, Otzberg´s
    Wasser noch so schützen könnte, wie sie es Tun sollte. Im Bericht (..) vermisste ich irgendwie die Info zu den Glyphosate –
    Veranstaltungen, habe ich das Überlesen? Doof ist übrigends auch zu den Gewässergüte-Tests in Otzberg, eh die eher fehlende Information zu den Pestizideinträgen. Wer kann das bitteschön ermitteln?
    Diesbezüglich bleiben wir auch beim Thema Glaubwürdigkeit prüfen, statt Illusionen zu pflegen, zu: https://www.campact.de/geheimdienste/appell/teilnehmen/ Standhaft.
    Wir Danken auch zur Pressefreiheit bezüglich gern verschleppten Wahrheiten, die eh ans Licht kommen:
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/300-tonnen-kontaminiertes-wasser-stroemt-taeglich-ins-meer-a-915265.html#ref=rss
    …und täglich grüßt ein Murmeltier, die Frage ist wie oft brauchen wir Desillusionierung um daraus etwas nachhaltiger
    lernen zu können?
    Wir hoffen auf viel Solidarität unter unseren Mitmenschen auch innerhalb der Montagsbewegung.
    Wir ( bis jetzt vier Aktive + weitere aber private Unterschriftensammel-Unterstützer/innen, zum Wasser-Thema) werden Morgen am Samstag gegen 9°°Uhr und gegen 10°°Uhr am Treff 3000, in Lengfeld stehen. Wie in der abgedruckten Pressemeldung =), werden auch die kommenden Termine von uns, für unsere Lebensgrundlage: Wasser sinnwahrend + mit Unterschriftenmöglichkeiten genutzt, um unser aller Aufmerksamkeit zu schärfen.
    Unsere Bürgerbegehren-Listen sind jeweils unterschreibe bereit vor Ort ( auch zu haben* ), vielen Dank~* für (otzberger Stimmberechtigte) rege Anteilnahme, gerne können auch Listen zur Stimmensammeln ausgeliehen* werden.
    Uns allen alles Liebe und gutes Gelingen zu: „Es gibt nichts gutes außer man tut es “ – halt war da nicht noch etwas?
    =) Wer fährt ins Camp zu: http://www.wir-haben-es-satt.de/start/sommeraktion-wietze/ und zum Bloccupy-aktivisten-Brainstorming: http://www.attac.de/aktuell/veranstaltungen/event/cal/event///tx_cal_phpicalendar//Frankfurt_Blockupy_Aktiventreffen-1/?tx_cal_controller%5Byear%5D=2013&tx_cal_controller%5Bmonth%5D=09&tx_cal_controller%5Bday%5D=01&cHash=feb34a011365aa920733954d0ce486d8 ? Tzja, da haben wir Familienfeier, würde mich aber freuen ebenso INPUT zu erhalten von anderen Mitdenker/innen. Wer sich organisieren mag wendet sich an:
    Kontaktperson: Manfred Ertl
    E-Mail: odenwald@attac.de
    Ok das war es auch schon, vielen Dank an Alle, die mich hilfreich inspirierten + euch Allen alles erdenklich liebe und viieell Nervenstärke weiterhin, LIEB GRÜß von Francy mit: http://www.youtube.com/watch?v=bF8PfSlVKU4 , uuupsi hat jemand mein Humor gefunden?? …ich vermisse es!

  2. 6 Anhänge — Alle Anhänge herunterladen
    Die Montagsbewegung informiert zum 05.08.2013.docx Die Montagsbewegung informiert zum 05.08.2013.docx
    15 K Ansehen Herunterladen
    Sachstand Nitrat 2013.pdf Sachstand Nitrat 2013.pdf
    14 K Ansehen Herunterladen
    2013-05-27_GVE_Protokoll.pdf 2013-05-27_GVE_Protokoll.pdf
    2922 K Ansehen Herunterladen
    Unser Otzberger Wasser.pdf Unser Otzberger Wasser.pdf:Unser Otzberger Wasser
    155 K Ansehen Herunterladen
    Mittelwerte_Nitrat_OB_1993_2013.pdf Mittelwerte_Nitrat_OB_1993_2013.pdf
    47 K Ansehen Herunterladen
    TW_Ergebnisse2013.pdf TW_Ergebnisse2013.pdf
    602 K Ansehen Herunterladen

    Unter: https://montagsspaziergang.wordpress.com/nachhaltigkeit-lernen-in-otzberg/comment-page-1/#comment-244 ist die kompletierte
    Liste ersichtlich.

  3. ATOMNEWS:
    [atomradar 1542] 2013-08-20 – 19:56
    Posteingang
    x

    atomnews@contratom.de
    21:04 (vor 18 Stunden)

    an atomnews
    [atomradar 1542]
    —————————————————
    START: 2013-08-19 – 21:10
    ENDE: 2013-08-20 – 19:56

    20.08.2013 | http://www.greenpeace-magazin.de
    Japan: Erneut radioaktives Leck in Atomruine Fukushima
    –> http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/08/20/erneut-radioaktives-leck-in-atomruine-fukushima/

    20.08.2013 | http://www.themenportal.de
    Atommüll: Startschuss für die öffentliche Endlager-Suche – jeder kann selbst Standort vorschlagen
    [contratom] Widerstandsmarathon in Gorleben – Volksentscheid in Hamburg
    Posteingang
    x

    info@contratom.de über listen.jpberlin.de
    20. Aug. (vor 1 Tag)

    an contratom-news
    Liebe Leute,

    die Auseinandersetzungen um Gorleben gehen weiter – auch wenn die Bundesregierung ein Suchgesetz beschlossen hat, das den Standort im Wendland „nicht bevorzugt“. Doch genau das vermuten wir, kommt es in einigen Jahren wieder zum Streit um konkrete Standorte, bekommt der am weitesten ausgebaute den Vorzug: Gorleben. Auch in Sachen Castortransporte ist mit Sicherheit noch nicht das letzte Wort gesprochen, sondern eine Entscheidung ins nächste Jahr vertagt worden. An dem Versprechen, kein Atommüllbehälter wird mehr nach Gorleben rollen, kann wohl die Glaubwürdigkeit der nächsten Bundesregierung gemessen werden…..

    Protest in Gorleben geht weiter: Widerstandmarathon am 24./25.08. – „wir haben den längerem Atem“
    Außerdem rückt der Protest gegen die „vergessene Atomanlage“, die PKA, in den Fokus. Für dessen Stilllegung werden seit Kurzem Unterschriften gesammelt.

    –> diese und weitere Infos auf der neuen Webseite der http://www.bi-luechow-dannenberg.de/

    Wir unterstützen außerdem das Volksbegehren „Unser Hamburg – Unser Netz“, das anstrebt mit dem Volksentscheid am 22. September die bislang von Vattenfall und E.on betriebenen Energienetze für Gas, Strom und die Fernwärme vollständig in die öffentliche Hand zu überführen. Damit könnte eine ganze Großstadt den Atomkonzernen die Rote Karte zeigen – http://www.contratom.de/?p=11053

    Im übrigen: contrAtom macht weiter – Tag für Tag mit aktuellen Infos und Nachrichten. 🙂

    beste Grüße aus dem Wendland,
    Jan c/o contrAtom
    –x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–

    Um deine Abo Einstellungen zu bearbeiten oder dein Newsletter-Abo zu beenden, klicke auf folgenenden Link:

    http://listen.jpberlin.de/mailman/options/contratom-news/
    Solltest du Fragen zu dieser Mailingliste haben wende dich doch einfach an: contratom-news-owner@listen.jpberlin.de

    –x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–

    http://www.contrAtom.de
    info@contrAtom.de

    unabhängiges Informationsnetzwerk gegen Atomenergie

    Aktuelle Anti-Atom-News
    http://www.contrAtom.de/news

    –x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–x–

    –> http://www.themenportal.de/energie/atommuell-startschuss-fuer-die-oeffentliche-endlager-suche-jeder-kann-selbst-standort-vorschlagen-45068

    20.08.2013 | http://www.manager-magazin.de
    Energiewende – Nachbarn erklären Deutschland den Stromkrieg
    –> http://www.manager-magazin.de/magazin/artikel/energiewende-nachbarlaender-erklaeren-deutschland-den-stromkrieg-a-915433.html

    20.08.2013 | http://www.nordsee-zeitung.de
    Neue Zweifel an Bergung des Asse-Mülls
    –> http://www.nordsee-zeitung.de/nachrichten/politik_artikel,-Neue-Zweifel-an-Bergung-des-Asse-Muells-_arid,948930.html

    20.08.2013 | http://www.epd.de
    Landesbischof Meister will echten Neuanfang bei Endlagersuche: Drei Fragen an den künftigen Vertreter der evangelischen Kirche in der Expertenkommission von Bund und Ländern
    –> http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-niedersachsenbremen/schwerpunktartikel/landesbischof-meister-will-echten-n

    [atomradar 1543] 2013-08-21 – 13:06
    Posteingang
    x

    atomnews@contratom.de
    14:06 (vor 1 Stunde)

    an atomnews
    [atomradar 1543]
    —————————————————
    START: 2013-08-20 – 19:56
    ENDE: 2013-08-21 – 13:06

    21.08.2013 | http://www.greenpeace-magazin.de
    Atomendlager-Kommission nimmt Formen an
    –> http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/08/21/atomendlager-kommission-nimmt-formen-an/

    21.08.2013 | http://www.greenpeace-magazin.de
    Weitere Krebsfälle unter Kindern in Fukushima
    –> http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/08/21/weitere-krebsfaelle-unter-kindern-in-fukushima/

    21.08.2013 | http://www.greenpeace-magazin.de
    Höchstes slowakisches Gericht stoppt Atomkraftwerksbau Mochovce
    –> http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/08/21/hoechstes-slowakisches-gericht-stoppt-atomkraftwerksbau-mochovce/

    21.08.2013 | http://www.taz.de
    Asse: Menschen und Maschinen wohlauf
    –> http://www.taz.de/1/archiv/?dig=2013/08/21/a0022

    Austragen? kurze Mail an atomnews@contratom.de! <<< EINTRAGEN würde ich sagen, vielen Dank~* für deine Recherche CONTRATOM

    Weitere Recherche von Jochen Stay- auch hier vielen Dank~* für´s Engagement.
    [ausgestrahltAktiv] .ausgestrahlt in die Atommüll-Kommission?
    Posteingang
    x

    Jochen Stay
    17:25 (vor 21 Stunden)

    an ausgestrahltak.
    Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

    wir von .ausgestrahlt wünschen uns Euren Rat bezüglich der geplanten
    Atommüll-Kommission. Um zu erklären, worum es geht, braucht es leider
    ein paar Worte mehr. Es wäre sehr schön, wenn Ihr diese Mail trotzdem
    ganz lesen würdet und uns möglichst bald, idealerweise bis zum 30.
    August, eine Rückmeldung geben würdet. Vielen Dank!!!

    Worum geht es?

    Bundestag und Bundesrat haben Ende Juni und Anfang Juli das sogenannte
    Endlagersuchgesetz beschlossen. .ausgestrahlt hat zusammen mit
    Bündnispartnern bis zuletzt versucht, dieses Gesetz zu verhindern, da
    uns der dort beschriebene Weg zum Umgang mit dem Atommüll-Konflikt wenig
    erfolgversprechend erscheint. Unser Ziel in den monatelangen
    Auseinandersetzungen um das Gesetz war immer, dass es zuerst einen
    gesellschaftlichen Konsens über das Verfahren gibt, bevor dieses
    Verfahren mit einem Gesetz festgeschrieben wird. Das haben Bund und
    Länder leider abgelehnt und stattdessen ihr aus Formelkompromissen
    bestehendes Regelwerk in Kraft gesetzt. .ausgestrahlt hat an vielen
    Punkten Kritik an den jetzt festgelegten Regelungen und diese auch immer
    wieder öffentlich gemacht.

    Nichtsdestotrotz gilt das Gesetz jetzt – und wir müssen einen Umgang
    damit finden. Die erste große Frage, die sich uns stellt: Wie halten wir
    es mit der Kommission, die in den nächsten zwei Jahren Kriterien für die
    Standortsuche entwickeln und auch das im Gesetz festgelegte Verfahren
    nochmal neu diskutieren soll?

    33 Mitglieder wird diese Kommission haben, davon 16 stimmberechtigte:
    acht von der Politik ausgewählte WissenschaftlerInnen und je zwei
    VertreterInnen aus Wirtschaft, Gewerkschaften, Kirchen und
    Umweltverbänden. Dazu kommen – ohne Stimmrecht – acht PolitikerInnen aus
    den Bundestagsfraktionen, acht VertreterInnen der Landesregierungen und
    ein/e Vorsitzende/r.

    Zwei Menschen aus Umweltverbänden in die Kommission?

    Der Bundestag hat sich an den Deutschen Naturschutzring (DNR) gewandt,
    den Dachverband zahlreicher Umwelt- und Naturschutzorganisationen, und
    ihn gebeten, zwei Vorschläge für die Besetzung der beiden für
    Umweltverbände vorgesehenen Plätze in der Kommission zu machen und sich
    dabei auch mit am Thema arbeitenden Organisationen abzustimmen, die
    nicht DNR-Mitglied sind. Der DNR hat letzte Woche zu einem
    Beratungstreffen nach Berlin eingeladen, an dem Christiane Knoppe und
    ich für .ausgestrahlt teilgenommen haben.

    Einige Umweltverbände wie Greenpeace und der BUND haben dort erklärt,
    dass sie sich nach längeren internen Diskussionen entschieden haben,
    nicht in der Kommission mitarbeiten zu wollen. Ihre Motive können wir
    sehr gut verstehen. Andere Organisationen, etwa die Deutsche Umwelthilfe
    (DUH) haben signalisiert, dass sie über eine Mitarbeit nachdenken.

    Der von uns zusammen mit anderen Organisationen in das Treffen
    eingebrachte Vorschlag, gar keine VertreterInnen der Umweltverbände in
    die Kommission zu schicken, wurde als unrealistisch verworfen, da wir
    Anwesenden zu der Einschätzung kamen, dass es immer einzelne (auch
    durchaus bedeutende) Verbände geben wird, die sich einer entsprechenden
    Anfrage aus der Politik nicht verweigern würden – selbst, wenn sie mit
    dem Thema Atommüll bisher wenig zu tun hatten.

    Die Frage, die sich uns bei .ausgestrahlt stellt, ist also: Ist es für
    die Sache förderlich, wenn zwei Umweltverbände in der Kommission sitzen,
    die bisher wenig zur Sache gearbeitet haben, relativ staatsnah und
    möglicherweise weniger unabhängig sind? Oder sind wir bereit, in eine
    Kommission zu gehen, die wir eigentlich in dieser Form ablehnen, da sie
    viel zu wenig zu sagen hat?

    Wir wollen eine offene Debatte in der Anti-Atom-Bewegung

    .ausgestrahlt hat in das Treffen beim DNR den Vorschlag eingebracht, die
    Frage der Teilnahme in der Kommission nicht nur bei internen Treffen der
    Verbände zu diskutieren, sondern die Debatte in die Anti-Atom-Bewegung
    hineinzutragen und vor allem auch die Initiativen daran zu beteiligen,
    an deren Standorten heute schon hochradioaktiver Müll lagert, die also
    direkt betroffen sind. Diesem Vorschlag hat sich die Runde beim DNR
    angeschlossen. Der DNR hat deshalb dem Bundestag geantwortet, dass die
    gesetzte Frist zur Benennung der beiden Kommissions-Mitglieder bis 16.
    August nicht einzuhalten ist, weil zuerst die Betroffenen mit in die
    Diskussion einbezogen werden sollen.

    Auch für unsere .ausgestrahlt-interne Diskussion ist es sehr wesentlich,
    was andere aus der Bewegung uns empfehlen. Deshalb starten wir mit
    dieser E-Mail eine Debatte. Wir laden Euch dazu ein, Position zu
    beziehen. Wir möchten von Euch wissen, was Ihr uns ratet: Soll
    .ausgestrahlt an der Kommission teilnehmen? Und falls ja, mit welchem Ziel?

    Wir wollen Eure Stellungnahmen dazu gerne auf unserer Webseite
    veröffentlichen, damit die Diskussion transparent geführt wird und alle
    lesen können, welche Positionen es gibt. Damit wird sich diese
    Diskussion auch deutlich von dem unterscheiden, wie die Parteien den
    Prozess bisher gestaltet haben. Natürlich ist es für uns aber auch in
    Ordnung, wenn Initiativen ihre Stellungnahme nur uns zur Kenntnis geben,
    aber nicht veröffentlichen wollen.

    Euer Rat für unsere Entscheidung

    Ganz wichtig: Uns geht es hier nicht um eine Abstimmung im Sinne einer
    Mehrheitsentscheidung. Sondern .ausgestrahlt möchte und muss anhand
    Eurer Positionen, Euren Hinweisen, Eurem Rat eine eigene Entscheidung
    treffen. Denn am Ende müssen wir als Organisation unser Handeln auch
    selbst verantworten können. Wir sind genauso wenig wie andere
    Organisationen gewählte oder mandatierte SprecherInnen der
    Anti-Atom-Bewegung und wollen es auch gar nicht sein.

    So gesehen ist es natürlich immer riskant, andere um Rat zu fragen. Denn
    vermutlich werden wir sehr unterschiedliche Antworten bekommen und es
    besteht dann immer die Gefahr, dass der Teil der RatgeberInnen, deren
    Rat wir nicht folgen, uns das zum Vorwurf macht. Aber wir halten diesen
    Weg trotzdem für deutlich besser, als wenn wir gar nicht nachfragen
    würden. Und wir bitten jetzt schon um Euer Verständnis.

    Unsere eigenen Überlegungen

    Dies ist eine Sammlung von Argumenten, über die wir uns im
    .ausgestrahlt-Team auch nicht immer einig sind. Deshalb fragen wir Euch
    ja nicht nur nach dem „Ob“ einer Teilnahme, sondern auch, welche Ziele
    wir dort verfolgen sollten, falls wir reingehen:

    Was spricht gegen eine Teilnahme an der Kommission?

    – Teilnahme signalisiert nach außen immer einen Glauben an das Gelingen
    dieser „Beteiligung“. Es gibt also ein Risiko, dass wir unsere
    grundsätzliche Skepsis nicht untergebracht bekommen bzw. diese
    unglaubwürdig wird.
    – Wenn wir mitmachen, könnte das von vorneherein ein schlechtes
    Verfahren ein Stück weit legitimieren – selbst wenn wir ein schlechtes
    Ergebnis der Kommission nicht mittragen.
    – Gerade .ausgestrahlt könnte durch unsere Bewegungsnähe als besonders
    legitimer Vertreter der Bewegung wahrgenommen werden und dadurch den
    Eindruck erwecken, als wäre die Bewegung mit dem Verfahren
    einverstanden. Sitzen zwei VertreterInnen von bewegungsferneren
    Umweltverbänden in der Kommission, dann entsteht dieser Eindruck weniger.
    – Wenn wir nicht teilnehmen, könnten wir gemeinsam mit anderen die
    Arbeit der Kommission deutlicher von außen attackieren.
    – Wir wären zu nah dran an den politisch-taktischen Spielchen, wie sie
    in der Parteipolitik üblich sind, und verlieren dadurch möglicherweise
    unsere Klarheit und Unabhängigkeit.
    – Die Arbeit in der Kommission könnte eine Eigendynamik entwickeln: Um
    bestimmte Ziele durchzusetzen, könnte es sinnvoll erscheinen, auch
    Kröten zu schlucken.
    – Die Teilnahme an der Kommission würde Ressourcen binden, die dann bei
    der anderen wichtigen .ausgestrahlt-Arbeit, die ja weitergeht, fehlen.
    Wegen des Aufwands, der mit der Kommission verbunden ist, könnten also
    andere Themen kürzer kommen.

    Was spricht für eine Teilnahme an der Kommission?

    – Die öffentlich sichtbare Auseinandersetzung um das Atommüll-Problem
    findet in den nächsten zwei Jahren hauptsächlich in der Kommission
    statt. Deswegen ist es wichtig, dass dort auch Positionen vertreten
    sind, die von der Position der Parteien deutlich abweichen. Sonst nimmt
    die Öffentlichkeit den Dissens zu wenig wahr. Wir befürchten, dass
    bestimmte Positionen, wenn sie nicht in der Kommission geäußert werden,
    nicht mehr öffentlich durchdringen.
    – Säße .ausgestrahlt in der Kommission, würde das verhindern, dass dort
    im schlimmsten Fall nur zwei handzahme Umweltverbände sitzen, die am
    Ende selbst einem schlechten Kommissions-Ergebnis zustimmen und dieses
    dadurch legitimieren. Wir würden weniger Kröten schlucken als andere und
    bei einem schlechten Kommissions-Ergebnis natürlich dagegen stimmen. (Im
    Abschlussbericht sind Minderheitenvoten möglich.)
    – Es gäbe eine Stimme in der Kommission, die den Zusammenhang zwischen
    der Atommüll-Debatte und der Atommüllproduktion in den noch laufenden
    AKW herstellt.
    – Es gäbe eine Stimme in der Kommission, die deutlich macht, dass das
    Atommüllproblem nicht lösbar ist, sondern es nur darum gehen kann, den
    am wenigsten schlechten Umgang mit dem Problem zu finden.
    – Wir erfahren aus erster Hand, was in der Kommission gespielt wird, und
    können es öffentlich machen. Wir könnten faule Kompromisse in der
    Kommission entzaubern und klar als solche benennen.
    – Wir könnten den Versuch unternehmen, zu verhindern, dass alles doch
    still und leise auf Gorleben hinausläuft – weil wir die Fallstricke in
    Sachen Gorleben genau kennen.
    – Wir treten deutlicher als andere für Mitbestimmung der Betroffenen ein
    und würden uns intensiv dafür einsetzen, dass die mangelhaften Kapitel
    zur Bürgerbeteiligung im Gesetz grundlegend überarbeitet werden.
    – Wir würden unsere Arbeit und unsere Positionen in der Kommission mit
    den Betroffenen abstimmen.
    – Wir würden uns auch dafür einsetzen, dass die Kommission auch für ihre
    eigene Arbeit umfassende Beteiligungs- und Mitbestimmungsverfahren
    entwickelt und umsetzt.
    – Die Atomwirtschaft und die Gorleben-Befürworter schicken ihre
    VertreterInnen in die Kommission und machen dort knallharte
    Interessenpolitik. Es braucht ein Gegengewicht.
    – Wir könnten eng mit denen kooperieren, die von außen den Protest gegen
    ein schlechtes Verfahren organisieren und selbst zu diesem Protest
    beitragen. Eine Teilnahme an der Kommission ist für uns kein Hindernis,
    weiter Proteste zu organisieren.

    Soweit unsere eigenen Überlegungen. Ihr merkt schon: Es ist knifflig und
    der einfachere Weg wäre mit Sicherheit, es nicht zu machen. Aber jetzt
    seid Ihr dran. Bitte teilt uns mit, was Ihr uns ratet:

    https://de.surveymonkey.com/s/BKSDDQM

    Alle Stellungnahmen, die zur Veröffentlichung freigegeben werden,
    veröffentlichen wir in den nächsten Tagen auf unserer Webseite.

    Die Diskussion wird aber nicht nur bei .ausgestrahlt geführt. Schon
    lange geplant findet am 31. August in Kassel eine Atommüll-Konferenz
    statt, veranstaltet von den Initiativen der bisherigen vier
    „Endlager“-Standorte Gorleben, Asse II, Schacht Konrad und Morsleben.
    Dort steht die Bewertung des Endlager-Suchgesetzes und der Kommission
    sowieso auf der Tagesordnung. Mehr auf
    http://www.atommuellkonferenz.de

    Möglicherweise soll es zusätzlich zur Atommüllkonferenz ein weiteres
    Beratungstreffen geben, das sich dann nur mit der Frage des Umgangs mit
    der Kommission beschäftigt. Das klärt sich in den nächsten Tagen.

    Zum Schluss: Transparenz und Beteiligung sind für eine Organisation wie
    .ausgestrahlt, die im Lichte der Öffentlichkeit steht, nicht ohne
    Risiko. Wir gehen dieses Risiko ganz bewusst ein, weil wir der Politik
    zeigen wollen, dass es auch anders geht.

    Herzliche Grüße,

    Jochen Stay
    und das .ausgestrahlt-Team
    _______________________________________________

    .ausgestrahlt ist eine bundesweite Anti-Atom-Organisation. Wir unterstützen AtomkraftgegnerInnen, aus ihrer Haltung öffentlichen Protest zu machen und vernetzen Aktive vor Ort.

    Mit diesem Newsletter versenden wir insbesondere Aktionsaufrufe, Mitmachmöglichkeiten, Ideen für örtliche Aktionen.

    Mehr über .ausgestrahlt:
    http://www.ausgestrahlt.de/ueber-uns

    Eintragen, Austragen, Adressänderungen:
    https://listen.jpberlin.de/mailman/listinfo/ausgestrahltaktiv

    Den allgemeinen .ausgestrahlt-Newsletter kannst Du hier abonnieren:
    http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/newsletter-abonnieren

    Mein Empfinden ist es, das .ausgestrahlt sehr WACHSAM sein muß, damit die oben genannte
    Bedenken gut erkannt und abgewägt sind. Lockangebote/Trojaner können auch via einem Beitritt
    zu einer Kommission (besonders wenn Transparenz noch fraglich ist) zu Folgen und unliebsamen Nebenwirkungen wie Mitgefangen-Mitgehangen führen. Fraglich ist ob die Beratungstätigkeit, mehr Schaden als Nutzen brächte.
    So habe ich Jochen Stay geraten unabhängige Berichterstattung bei zu behalten.
    Möge es ein guter Rat sein}}}~*
    Liebe Grüsse euch allen, von Francy

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